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Ruck-Zuck Mörtel
RZM

Anwendung: Ruck-Zuck Mörtel

ANWENDUNG:


    Mineralischer, schnell erhärtender Kalk-Zementputz zum Ausgleichen und Ausbessern von Wandflächen. Zur Egalisation unebener Wandflächen vor dem Verlegen von Fliesen. Zum Ausgleichen und Ausbessern von Wand-  und Deckenflächen aus Porenbeton, Ziegel, Kalksandstein, Putz und Mauerwerk. Zum Verfüllen von Schlitzen und Ausbrüchen. Geeignet für Feucht- und Nassräume. Zum Einputzen von Fenstern und Türen. Für außen und innen.

    QUALITÄT:


      Normalputzmörtel GP CS III gemäß DIN EN 998. Zement gemäß DIN EN 197-1. Gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139. Alkalibeständige Fasern. Additive zur Steuerung und Verbesserung der Verarbeitungs- und Produkteigenschaften.

      UNTERGRUND:


        Geeignet sind alle tragfähigen, trockenen, staubfreien und saugfähigen Untergründe wie Mauerwerk aller Art, Kalk-Zement- oder Zementputze etc. Zur Beurteilung des Putzgrundes sind die VOB/C DIN 18350, Abschnitt 3, DIN EN 13914-1/13914-2 sowie die Putznorm DIN 18550-1/18550-2 zu beachten. Der Untergrund muss trocken, tragfähig, sauber, staubfrei sowie frei von haftmindernden Rückständen, Trennmitteln, Ausblühungen und Sinterschichten sein. Nicht tragfähige Putze und Anstriche, lose Teile, Staub und Verschmutzungen sind zu entfernen. Stark saugende Putzgründe mit einer geeigneten Aufbrennsperre vorbehandeln. Untergrund bei Bedarf vornässen.

        VERARBEITUNG:


          Nicht verarbeiten und trocknen / abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung. Angrenzende Flächen und Bauteile (z. B. Fenster, Fensterbänke usw.) sorgfältig abdecken. Beim händischen Anmischen ca. 4 l sauberes Leitungswasser in ein sauberes Gefäß geben und Sackinhalt von 25 kg einstreuen. Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen. Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen. Material gleichmäßig auf den vorbereiteten Putzgrund auftragen und frische Putzfläche mit geeignetem Werkzeug lot- und fluchtgerecht plan abziehen. Der Putz kann einlagig in Schichtdicken von 0-40 mm aufgetragen werden. Nach dem Anziehen des Mörtels kann die Oberfläche bei Bedarf gerieben oder gefilzt werden. Nach ca. 12 Stunden kann mit Folgearbeiten (z. B. Fliesenverlegung) begonnen werden. Für nachfolgende Fliesenbeläge muss die Oberfläche mit der Richtlatte/Kartätsche eben und scharf abgezogen bzw. abgekratzt werden. Die Putzfläche nicht filzen oder glätten. Bei starken Unebenheiten des Untergrundes kann die Erhärtung des Putzes unterschiedlich schnell voranschreiten. Wir empfehlen bei solchen Gegebenheiten einlagig in 2 Arbeitsgängen zu arbeiten, um einen einheitlichen Filzzeitpunkt zu erreichen. Verarbeitbare Zeit ca. 30 bis 60 Minuten (Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit). Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden. Der frische Mörtel ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen wie z. B. Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direkter Schlagregeneinwirkung zu schützen, ggf. durch Abhängen mit Folie. Vor dem Aufbringen eines Anstrichs muss die Putzfläche ausreichend fest und vollständig durchgetrocknet sein. Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Verunreinigungen sofort mit Wasser abwaschen.

          VERBRAUCH:


            Ca. 15 kg/m2 pro 10 mm Putzdicke.