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PF-FM

PF-FM

Pflaster-Fugenmörtel

  • gebrauchsfertiger Mörtel mit definierter Mineralkornmischung zum klassischen Einschlämmen.
  • zur Neuverfugung und Instandsetzung von Pflaster und Natursteinplatten sowie Klinkerbelägen
  • für Flächen mit überwiegender Fußgängerbelastung
  • wasserdurchlässig
  • vakuumverpackt
  • Verbrauch: ca. 9,6 kg/m² bei Pflastersteinen mit 90 × 90 mm Kopffläche, 8 mm Fugenbreite und 30 mm Fugentiefe
Anwendungsbereiche
  • zur Neuverfugung und Instandsetzung von Pflaster und Natursteinplatten sowie Klinkerbelägen
  • für Flächen mit überwiegender Fußgängerbelastung
  • in Garten- und Parkanlagen, Gehwegen und Flächen mit überwiegender Fußgängerbelastung mit geeignetem Unterbau
  • je nach Verdichtung des Unterbaus und bei Ausführung einer gebundenen Bettung mit dem quick-mix Drainagemörtel mit Trass auch für leichte PKW-Belastung geeignet
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Frischrohdichte: ca. 1,8 kg/dm³
Druckfestigkeit (nach 7 Tagen): ca. 8 N/mm²
Verarbeitungstemperatur: +0 °C bis +30 °C
PRODUKTVARIANTEN
ArtikelnummerArtikelGTIN/EAN 4004637Gebinde
23981 PF-FM 10 basalt - 23981 5 10 kg/Eimer
28811 PF-FM 25 basalt - 28811 0 25 kg/Eimer
23980 PF-FM 10 sand - 23980 8 10 kg/Eimer
28821 PF-FM 25 sand - 28821 9 25 kg/Eimer
23982 PF-FM 10 steingrau - 23982 2 10 kg/Eimer
28831 PF-FM 25 steingrau - 28831 8 25 kg/Eimer
Produktmerkmale

Eigenschaften

  • wasserdurchlässig
  • vakuumverpackt
  • einkomponentig
  • luftsauerstofferhärtend
  • verhindert wirksam den Pflanzenbewuchs der Fuge
  • frostbeständig
  • Kehrmaschinen geeignet

Lieferform

  • 10 kg/Eimer
  • 25 kg/Eimer
Verarbeitung

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Die Pflasterflächen und der entsprechende Unterbau müssen so angelegt sein, dass durch spätere Belastung keine Gefügelockerung des Belages erfolgt. Zur Verbesserung der Tragfähigkeit wird der quick-mix Drainagemörtel empfohlen. Die einschlägigen Vorschriften und Merkblätter für die Herstellung von Pflasterflächen sind zu beachten. Der gesamte Aufbau muss wasserdurchlässig sein, so dass Staunässe in der Fuge nicht entstehen kann. Dies ist für die Erhärtung des Mörtels wichtig und vermindert die Gefahr von Frostschäden. Die Mindestfugenbreite für die Verfugung beträgt 8 mm. Die Fugentiefe beträgt mind. 30 mm. Die Steinflanken müssen frei von Verunreinigungen aller Art sein.

Vorbereitung

  • Vor Einbringen des Mörtels muss die Fläche intensiv vorgenässt werden, in den Fugen darf jedoch kein Wasser stehen. Um Reinigungsprobleme zu vermeiden empfehlen wir das Anlegen von Musterflächen.

Verarbeitung

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Der Mörtel ist fix & fertig vorgemischt. Vakuum-Kunststoffbeutel aufschneiden und auf der gut vorgenässten Pflasterfläche verteilen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Danach wird der Mörtel durch das Einspülen bzw. Einschlämmen mit einem Brausestrahl und reichlich Wasser in die Fugen eingebracht.
  • Das Einschlämmen führt zu einer höheren selbstständigen Verdichtung des Materials in den Fugen. Die verbleibenden Mörtelreste auf der Fläche mit einem weichen Besen diagonal zum Fugenverlauf abkehren. Abgekehrte Mörtelreste dürfen nicht in noch offene Fugen eingebracht werden. Bis zur vollständigen Reinigung muss die Pflasterfläche feucht gehalten werden
  • Die Pflasterfläche muss sorgfältig von Mörtelresten gesäubert werden, da nicht entfernte Bestandteile durch Erhärtung des Klebers an der Oberfläche fixiert werden und eine nachträgliche Reinigung nur noch mechanisch erfolgen kann

Trocknung / Erhärtung

  • Die frisch verfugte Pflasterfläche ist über einen Zeitraum von ca. 48 Stunden vor Niederschlagswasser zu schützen. Bei Verwendung einer Schutzfolie ist für eine ausreichende Unterlüftung zu sorgen (Folie nicht direkt auf das Pflaster legen). Die Pflasterfläche ist nach ca. 24 Stunden bis 48 Stunden begehbar und kann nach ca. 7 Tagen voll belastet werden. Frisches, noch nicht verarbeitetes Material kann im Eimer wenige Wochen konserviert werden, indem es durch eine 5 – 10 cm hohe Wasserschicht abgedeckt wird. Vor erneuter Verarbeitung ist das Wasser auszugießen

Hinweise

  • Die offenporige Struktur des eingearbeiteten Pflasterfugenmörtels führt zu einer gewissen Wasserdurchlässigkeit und Drainfähigkeit, so dass Niederschlagswasser in den Untergrund abgeführt werden kann. Durch oberflächliche Verschmutzungen wird diese Eigenschaft nachteilig beeinflusst.
  • Eventuell nach der Reinigung verbleibende Glanzerscheinungen auf der Pflasterfläche wittern im Laufe der Zeit ab. Bei besonders hellen und offenporigen Gesteinsarten kann das Bindemittel besondere Effekte wie eine Dunkelfärbung hervorrufen. Zur Beurteilung des optimalen Erscheinungsbildes empfehlen wir das Anlegen einer Musterfläche mit dem jeweils ausgewählten Pflaster. Im Laufe der Zeit können sich – bedingt durch Schmutz- und Witterungseinwirkung – Farbveränderungen einstellen. Bei Arbeiten im Innenraum ist für gute Belüftung zu sorgen.