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Ruck-Zuck Estrich
RZE

Anwendung: Ruck-Zuck Estrich

ANWENDUNG:

quick-mix Ruck-Zuck Estrich eignet sich hervorragend für alle Beton- und Estricharbeiten, wenn sie schnell erledigt werden müssen. Zur schnellen Ausbesserung, Sanierung und Renovierung von zementgebundenen Untergründen. Universell im Innen- und Außenbereich einsetzbar. Zur Herstellung von Verbundestrich (Mindeststärke 15 mm). Die Auftragsdicke als schwimmender Estrich darf 35 mm nicht unterschreiten. Für Schichtdicken bis zu 60 mm. Als Fußboden in Kellern, Garagen, Werkstätten usw. und als Heizestrich geeignet.


    QUALITÄT:

    Festigkeitsklasse CT-C25-F4 gem. DIN EN 13813. Bindemittel gemäß DIN 197. Quarzitische Zuschläge gemäß DIN EN 13139, Körnung 0 – 4 mm. Chromatarm.


      UNTERGRUND:

      Der Untergrund muss tragfähig, sauber und frei von Verunreinigungen und Trennschichten aller Art sein. Vor der Verarbeitung Untergrund vornässen, jedoch Pfützenbildung vermeiden. Zur Erstellung von Verbundestrichen oder bei Ausbesserungsarbeiten ist die Vorbehandlung mit einer Haftbrücke zu empfehlen. Bereits aus dem Untergrund vorgegebene Dehnungs- und/oder Bewegungsfugen sind zu übernehmen. An allen Wandanschlüssen, Stützen etc. sind Randstreifen anzubringen.


        VERARBEITUNG:

        Sackinhalt von 25 kg, je nach Verwendungszweck, mit ca. 2,0 l sauberem Wasser erdfeucht bis schwach plastisch anmischen und sofort nach dem Mischen verarbeiten. Geeignet sind alle gebräuchlichen Estrichmisch- und Fördermaschinen. Freifallmischer sind dabei nicht zu empfehlen. Der angemischte Estrich kann bis zu 1 Stunde verarbeitet werden. Die erstellen Estrichflächen sind vor zu schnellem Austrocknen durch Nachnässen und Abdecken mit Folie zu schützen. Bei ca. 20 °C/65 % relativer Luftfeuchtigkeit sind die Flächen nach ca. 3 Stunden begehbar. Nach ca. 1 Tag können die Flächen mit dampfoffenen Belägen (Fliesen, Natursteinen etc.) belegt werden. Bei dampfdichten Belägen (PVC etc.) ist die Restfeuchte des Estrichs zu beachten. Verarbeitung nicht bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter 5 °C und über 30 °C. Die Anwendung als Heizestrich ist auch möglich. Ein Funktionsheizen ist vorab nicht notwendig. Das Belegreifheizen des nach Herstellerangaben eingebrachten Bodens kann nach 3 – 5 Tagen begonnen werden. Die Vorlauftemperatur muss auf Zimmertemperatur (20 °C) eingestellt sein. Diese Temperatur ist
        3 Tage zu halten.
        Anschließend wird die Vorlauftemperatur jeden Tag um 5 °C erhöht, bis 35 °C erreicht sind. Diese Temperatur muss 3 Tage gehalten werden, bevor die Vorlauftemperatur wieder gesenkt wird. Nach den 3 Tagen wird die Temperatur jeden Tag um 5 °C reduziert, bis Zimmertemperatur (20 °C) erreicht ist. Dann muss vor der Fliesenverlegung die Fußbodenheizung abgestellt werden und wenn der Boden die Raumtemperatur angenommen hat, kann mit der Verlegung des Oberbelages begonnen werden.


          VERBRAUCH:

          Pro m2 werden pro cm Auftragsstärke ca. 10 l Nassmörtel
          (ca. 20 kg Trockenmörtel) benötigt.