Suche

Sanierputz schnell
SAPU

Anwendung:
Einlagiger Spezialputz bis 30 mm für die Sanierung von durchfeuchtetem, salzhaltigem Mauerwerk. WTA-geprüft*.

EIGENSCHAFTEN:

Hochwertige Bindemittel und Zuschlagstoffe ermöglichen eine leichte Verarbeitung und ein hohes Standverhalten. Der Sanierputz schnell ist stark Wasser abweisend ohne Beeinträchtigung der Dampfdiffusionsfähigkeit. Durch schnelle Endbearbeitung
kurze Rüstzeiten. Der Sanierputz schnell ist mineralisch,
diffusionsoffen, witterungs- und UV-beständig. Mörtelgruppe PII. Körnung: 1,2 mm. Chromatarm. Leichte Verarbeitung und gute Haftung.


    ANWENDUNG:

    quick-mix Sanierputz schnell ist ein WTA-geprüfter porenhydrophober, einlagiger Spezialputz für die Sanierung von durchfeuchtetem, salzhaltigem Mauerwerk. Für Putzdicken bis 30 mm ein-
    lagig. Höhere Putzdicken erfordern eine zweilagige Verarbeitung. Für innen und außen. Hohes Standverhalten. Schnell bearbeitbar. Sehr gut filzfähig. Naturweiß.


      QUALITÄT:

      quick-mix Sanierputz schnell enthält Bindemittel gemäß
      DIN EN 197 und DIN EN 459. Zuschläge und Leichtzuschläge gemäß DIN EN 13139 und 13055. Güteüberwacht. Erfüllt die Anforderungen des WTA-Merkblattes WTA 2-9-04/D


        UNTERGRUND:

        Der Altputz ist mindestens 80 – 100 cm über der sichtbaren oder durch Untersuchung abgegrenzten Schadenszone abzuschlagen. Mürbe Mauerwerksfugen ca. 2 – 3 cm tief auskratzen, schadhafte Steine ersetzen sowie alte Putzreste und lose Teile vollständig entfernen. Mauerwerk reinigen und Staub entfernen. Bauschutt in der Nähe der Sanierbaustelle ist täglich zu beseitigen, um Salzrückwanderungen zu vermeiden.


          Stark saugende Untergründe sind vorzunässen. Zur Haftverbesserung ist gemäß WTA, je nach Untergrundbeschaffenheit, der Auftrag eines netzförmigen Vorspritzes (ca. 50 – 60 %) vorzusehen. Bei erhöhter Sulfatbelastung ist ein volldeckender Spritzbewurf mit einem speziellen Sanier-Vorspritzmörtel notwendig.

            VERARBEITUNG:

            Der Putzauftrag erfolgt von Hand oder mit üblichen Putzmaschinen. Bei Einsatz von Putzmaschinen ist die Verwendung eines Nachmischers bzw. Luftporenschneckenmantels nicht notwendig. Für die maschinelle Verarbeitung bitte gesonderte Maschinentechnikempfehlung beachten. Wasserzugabe bei Handverarbeitung ca. 5,4 bis 5,8 Liter je 25-kg-Sack. Bei Handverarbeitung empfehlen wir intensives, knollenfreies Anmischen mittels Rotorquirl (Mischzeit 2 - 3 Minuten). Freifallmischer und Zwangsmischer sind nicht geeignet.

            Der Sanierputz ist je nach Untergrund und Salzbelastung in einer Gesamtputzdicke von 20 bis 30 mm aufzutragen. Bei normaler Salzbelastung empfehlen wir, den Sanierputz in einer Dicke von ca. 10 mm vorzuziehen, kurz ansteifen zu lassen und bis zur endgültigen Gesamtputzdicke aufzuputzen.

            Bei erhöhter oder hoher Chlorid-, Nitrat- oder Sulfatbelastung im
            Mauerwerk ist ein zweilagiger Auftrag notwendig. Hierauf die erste Lage mindestens 15 mm aufputzen und nach ca. 1 Woche die zweite Lage (10 – 15 mm) auftragen.


              In Abhängigkeit von der Untergrund- und Umgebungstemperatur den Sanierputz nach ca. 2 Stunden je nach gewünschter Optik zeitgerecht filzen, abreiben, verwaschen oder frei strukturieren. Der frische Putz ist vor zu rascher Austrocknung (ggf. nachnässen) und ungünstigen Witterungseinflüssen (Schlagregen, Frost, etc.) zu schützen. Verarbeitung nicht bei Luft- und Untergrundtemperaturen unter +5 °C.

              Nach Abtrocknung und ausreichender Erhärtung kann ab Sockel-
              oberkante (mind. 30 cm über Erdgleiche) ein dünnschichtiger, mineralischer quick-mix Edelputz aufgebracht werden. Die diffusionsäquivalente Luftschichtdicke von sd < 0,2 m jeder einzelnen Folgeschicht darf dabei nicht überschritten werden.

                VERBRAUCH:

                ca. 11 kg / m2 und cm Schichtdicke


                  HINWEIS:

                  Bauschutt in der Nähe der Sanierbaustelle ist täglich zu
                  beseitigen, um Salzrückwanderungen zu vermeiden.

                  Dieser Sanierputz ersetzt keine Bauwerksabdichtung!

                  WTA ist die Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V.

                  Dieses Produkt enthält Zement und reagiert mit Feuchtigkeit/Wasser alkalisch. Deshalb Haut und Augen schützen. Bei Berührung grundsätzlich mit Wasser abspülen. Bei Augenkontakt unverzüglich den Arzt aufsuchen.