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Bitumen-Dickbeschichtung
BT-1 KD

Anwendung:
Lösemittelfreie, 1-komponentige, hochflexible Bitumen-Dickbeschichtung zur Bauwerksabdichtung erdberührter Bauteile. Für senkrechte und waagerechte Flächen. Geeignet für alle Lastfälle. Für innen und außen.

EIGENSCHAFTEN:

quick-mix 1K Bitumen-Dickbeschichtung ist lösemittelfrei, gebrauchsfertig und leicht zu verarbeiten. Ist hochflexibel, polystyrolgefüllt und sehr standfest. 1-komponentig.


    ANWENDUNG:

    Einkomponentige, lösemittelfreie, polystyrolgefüllte Bitumen-
    Dickbeschichtung. Zur Abdichtung erdberührter Bauwerke nach
    DIN 18195 Teil 4 und Teil 6, Abschnitt 9.1. Für außen und innen.
    Für senk- und waagrechte Flächen.

    Zum Abdichten und Schutz erdberührter Bauwerke gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtstauendes Sickerwasser (DIN 18195 Teil 4) sowie gegen aufstauendes Sickerwasser (DIN 18195 Teil 6). Als Dickbeschichtung auf unverputztem Mauerwerk aller Art sowie Beton, Mischmauerwerk, Putze der MG P II und P III und alten Bitumenabdichtungen. Zur Abdichtung gegen nichtdrückendes auf Deckenflächen und in Nassräumen (DIN 18195 Teil 5, Abschnitt 8.2). Zum Abdichten waagrechter Flächen wie Terrassen, Balkone etc. Immer an die dem Wasser zugewandten Seite auftragen.


      QUALITÄT:

      Lösemittelfreie Bitumenkautschuk-Dickbeschichtung. Verarbeitungsfertig, hochflexibel, wurzelfest und rissüberbrückend.

      Durch Polystyrolzusatz besonders leicht zu verarbeiten. Temperaturbeständig von – 20 °C bis + 80 °C. Güteüberwacht. Kunststoffmodifizierte Bitumen-Dickbeschichtung gemäß DIN 18195 Teil 2.


        UNTERGRUND:

        Der Untergrund muss frostfrei, tragfähig, sauber und frei von Staub oder anderen Trennschichten (z. B. Farbanstriche, Schalöle) sein. Der Untergrund muss oberflächentrocken sein. Es darf während der Bauphase kein Wasser zwischen Untergrund und Abdichtung gelangen. Kritische Bereiche wie z.B. Hohlkehlen, Fundamentplatten, Wand- und Bodenanschlüsse sind gegen rückseitig einwirkende Feuchtigkeit mit quick-mix Dichtschlämme DS zu schützen. Lose Teile sind zu entfernen. Putze müssen erhärtet sein.

        An allen Innenecken, Wand- und Bodenanschlüssen sind Hohlkehlen in einem Radius von min. 2 cm mit einem Mörtel MG III z.B. quick-mix Zementmörtel Z 01 auszuführen. Bei unverputztem Mauerwerk sind Fugen > 5 mm vorab mit einem geeigneten Mörtel zu schließen.



          Offene Fugen < 5 mm sowie Oberflächenprofilierungen sind ebenfalls zu verschließen, dieses kann entweder durch Verputzen oder Auftrag einer Kratzspachtelung mit BT-1KD erfolgen. Bei Betonflächen können besonders bei intensiver Sonneneinstrahlung Blasen in der Abdichtungsschicht auftreten. Diese Blasenbildung kann weitestgehend durch eine vorgezogene Kratzspachtelung verhindert werden. Nicht abgeschrägte Außenecken mit einem Gewebestreifen aus Glasfasergewebe verstärken.

            VERARBEITUNG:

            Fugen größer 5 mm sind vorab mit Mörtel zu verschließen. Für den Voranstrich wird der Bitumen-Anstrich mit Wasser im Verhältnis 1 : 10 (Bitumen-Anstrich : Wasser) verdünnt und zu einer homogenen Masse vermengt. Den Voranstrich vollflächig und gleichmäßig auf den Untergrund streichen.

            Nach Trocknung des Voranstriches (ca. 24 Stunden) ist die Beschichtung aus Sicherheitsgründen in zwei Lagen auszuführen. quick-mix Dickbeschichtung mit Kelle und Glätter in gleichmäßiger Stärke, je nach Wasserbelastung im Boden (siehe Verbrauch), auftragen. Der Auftrag der ersten Lage erfolgt als ganzflächig deckende Füll- oder Kratzspachtelung. Nach Durchtrocknung (ca. 24 Stunden), Kratzspachtelung darf durch den darauffolgenden Auftrag nicht beschädigt werden, erfolgt der Auftrag der 2. Lage in der gewünschten Dicke (siehe Tabelle Verbrauch). Bei Stau- oder Druckwasser ist ein Glasfasergewebe in die Beschichtung einzubetten. Die frische Abdichtung ist ca. 2 Stunden vor Regen zu schützen.


              Lastfall Bodenfeuchtigkeit und nichtstauendes Sickerwasser:
              Der Auftrag der zweiten Abdichtungsschicht kann frisch in frisch erfolgen. Die Nassschichtdicke beträgt bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtstauendes Sickerwasser ca. 4 mm. Die Trockenschichtdicke muss gemäß DIN 18195 mindestens 3 mm betragen.

              Lastfall aufstauendes Sickerwasser:
              Der Auftrag der zweiten Abdichtungsschicht erfolgt erst nach ausreichender Abtrocknung der ersten Abdichtungsschicht, so dass die erste Abdichtungsschicht durch den darauffolgenden Auftrag nicht beschädigt wird. Bei Abdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser nach DIN 18195 ist grundsätzlich nach dem ersten Arbeitsgang eine definierte Verstärkungseinlage z.B. quick-mix Armierungsgewebe AG einzulegen. Die Nassschichtdicke beträgt bei Abdichtungen gegen aufstauendes Sickerwasser ca. 6 mm. Die Trockenschichtdicke muss gemäß DIN 18195 mindestens 4 mm betragen.

                Die vorgegebenen Nassschichtdicken dürfen an keiner Stelle um mehr als 100 % überschritten und die Mindesttrockenschichtdicken an keiner Stelle unterschritten werden. Die Trockenzeit der fertigen Abdichtung ist abhängig von der Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Auftragsmenge. Die Durchtrocknungszeit beträgt mindestens 3 Tage, erst danach kann die Anfüllung vorgenommen werden. Zum Schutz der Abdichtung ist eine Dränplatte o. Ä. einzusetzen.

                  Zum Verfüllen der Baugrube nur lehmfreies Füllmaterial verwenden. Punktförmige Belastung der Abdichtung vermeiden, wie sie z. B. durch Well- oder Noppenplatten hervorgerufen werden. Zum Verkleben von Drän- und Schutzplatten ebenfalls Bitumenklebepaste verwenden. Die fertige Abdichtung nicht über einen längeren Zeitraum frei liegen lassen, ggf. Schutzschichten vorsehen.

                  Frisches Material lässt sich mit Wasser lösen. Ausgehärtete Dickbeschichtung kann nur mechanisch oder mit Lösemittel entfernt werden. Ein Hinterlaufen der fertigen Abdichtung führt zu Schäden wie Auswaschungen oder Blasenbildung und muss daher durch geeignete Maßnahmen verhindert werden.

                  1K Bitumen-Dickbeschichtung ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen (Frost, Regen etc.) zu schützen. Verarbeitung nicht bei Luft- und Untergrundtemperaturen unter + 5 °C.

                    VERBRAUCH:

                    Abdichtung gegen
                    Bodenfeuchtigkeit,
                    nichtstauendes
                    Wasser
                    aufstauendes
                    Sickerwasser,
                    nichtdrückendes
                    Wasser
                    Auftragsdicke


                    4 mm



                    6 mm
                    Verbrauch


                    4 l/m2



                    6 l/m2

                      Bei einem Verbrauch von ca. 6 l/m2 ergibt sich eine Trockenschichtdicke von ca. 4,8 mm und bei 4 l/m2 ca. 3,3 mm.

                        HINWEIS:

                        Die technischen Angaben beziehen sich auf 20 °C / 60 % relative Luftfeuchtigkeit.